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Montag, 6. Januar 2014

Auslosung des Adventsgewinnspiels

Erst einmal wünschen wir all unseren Lesern ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2014!

Im Dezember haben wir ja angekündigt, dass wir unter allen Kommentaren zu unserem Adventskalender was verlosen. Zu gewinnen gibt es diese beiden Bücher:

"Die Madonna von Soronno" von Marina Fiorato
"Das Tal 1.1: Das Spiel" von Krystyna Kuhn


Heute bin ich nun endlich dazu gekommen, die beiden Gewinner auszulosen.


Der erste Gewinner darf zwischen den beiden Büchern wählen. Und diese beiden Kommentare haben gewonnen:

1. Gewinner - bastelela
Hallo, vielen Dank für den tollen Adventskalender. Die Anregungen waren super. Frohe Weihnachten und alles Liebe Michaela

Liebe Michaela, herzlichen Glückwunsch - bitte melde dich unter stahl-k@web.de und teile uns deine Adresse mit und welches Buch du gerne hättest.

2. Gewinner - Britti
Da hast Du aber tolle Sachen ´rausgesucht´...Die ´Lipsmacker´ muss ich mir mal merken...wäre mal eine witzige Geschenkidee... LG Britti

Liebe Britti, auch dir herzlichen Glückwunsch - bitte melde dich unter stahl-k@web.de und teile uns deine Adresse mit.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern und für jeden einzelnen Kommentar! Wir haben uns sehr über euer Feedback gefreut.

Yvonne, Anna-Lena und Kerstin

Montag, 23. Dezember 2013

23. Türchen

Ihr Lieben, morgen ist Weihnachten. ;) Der Wahnsinn, wie schnell die Vorweihnachtszeit wieder vergangen ist.

Ich liiiiebe die Cartoons von Ralph Ruthe und finde seinen Humor einfach nur Spitzenklasse!

Dieser Cartoon gefällt mir gerade besonders gut:

Cartoon

Ihr findet ihn sowohl auf der Homepage von Ralph Ruthe unter http://www.ruthe.de/index.php?pic=1532 , als auch in seinem Buch "Das Buch Ruthe".

Zwei seiner Bücher darf ich bisher mein Eigen nennen. Es kommen mit Sicherheit noch einige hinzu. ;)




Ralph: vielen herzlichen Dank, dass ich Deinen Cartoon auf unserem Blog veröffentlichen darf!

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag.

Liebe Grüße, Yvonne


Sonntag, 22. Dezember 2013

22. Türchen

Wie feiert ihr eigentlich Weihnachten? Ganz im Kreise der Familie, mit Freunden ... oder etwa alleine? Habt ihr irgendwelche Traditionen, sodass ihr euch schon am Abend des 24. Dezembers wieder aufs nächste Jahr freut?
Also meine Eltern und besonders mein Papa ist ein total Weihnachtsfan... er ist auch der Meinung, dass möglichst jeder Weihnachten so erleben sollte, wie er es als kleines Kind getan hat. Dazu gehört dass wir (meine Mama, meine Oma und ich) den ganzen Vor- und Nachmittag des 24. Dezember nicht einmal in die Nähe unseres Wohnzimmers kommen dürfen.
Den Tag über verbringe ich bei meiner Oma und seit ich denken kann schau ich mit ihr jedes Jahr "Pippi Langstrumpf", "Michel aus Lönneberga" und natürlich "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". (Ich finde dafür ist man nie zu alt, das gehört zu Weihnachten, wie Glühwein zum Christkindlmarkt :)) Unzählige male stellt sie fest  "Mei des dauert fei lang bis der fertig is", "do muss da Papa aber vull herrichten..." Aber dann ist es endlich später Nachmittag und wir dürfen zum Essen kommen. Es gibt wie immer an Weihnachten Leberkäse mit selbstgemachten Kartoffelsalat und frisch aufgebackenen Brezen... und dann geht es ab in die Christmette. Nachdem man dort den Nachbarn und Bekannten allen eine reichliche Bescherung und ein Frohes Fest gewunschen hat müssen wir, bevor wir ins Haus dürfen, geschlagene 10 Minuten in der Kälte stehen und dabei ist es wirklich egal, ob es nun Draußen stürmt oder eben nur leicht schneit, denn der Papa muss ja erst mal die geschätzten 100 Kerzen anzünden.. und dass kann dauern ;)  die Überraschung ist aber dann, wenn man endlich ins warme kommt umso größer, überall Kerzen und an der Wohnzimmerdecke ist ein Lichternetz platziert ... der funkelnde Christbaum und die wirklich riesige Krippe im Mittelpunkt. Das Kaminfeuer knistert im Hintergrund und mit einem Glas Glühwein wird auf den Heiligen Abend angestoßen.
 
Und uterm hellen Lichtermeer -  fina dout uns do  koana mehr. Steng ma do, mit Tränen in de Aung und  kemman uns vor wie im schensten Weihnachtstraum.

Samstag, 21. Dezember 2013

21. Türchen

Eingestellt von Kerstin:

Die Tage huschen nur so an uns vorbei und Weihnachten steht vor der Tür. Lasst euch nicht stressen und genießt die freien Tage mit euren Lieben:
 KEEP CALM AND READ ON
Bildquelle: pinterest oder www.keepcalmandcarryon.com

Freitag, 20. Dezember 2013

20. Türchen

Eingestellt von Yvonne

Heute möchte ich mal eine Rezension im Adventskalender veröffentlichen.

Ich habe in den letzten zwei Tagen "Zorneskalt" von Colette McBeth gelesen und bin wahnsinnig begeistert.

Es ist der Debütroman der Autorin. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich schon im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse. Wir haben uns beim Blanvalet Verlag ein Verzeichnis der Neuerscheinungen von November 2013 bis April 2014 geholt und darin steht über 4 Seiten etwas über das Buch.





Worum geht es nun also in dem Buch?! 

Die Kriminal-Fernsehreporterin Rachel lebt in London und kehrt für ein verlängertes Wochenende nach Brighton zurück um ihre beste Freundin Clara zu besuchen und um sich mit ihr und alten Schulfreundinnen in einem Lokal zu treffen. Rachel graut es sehr davor, da sie in der Schule von eben diesen "Freundinnen" immerzu gehänselt wurde. Dennoch zieht sie es durch, nur Clara taucht nicht auf. Verzweifelt versucht Rachel Clara ständig am Handy zu erreichen, jedoch erfolglos. Gegen 23h verlässt Rachel das Lokal, holt sich unterwegs noch Pommes um den Alkohol etwas besser zu verdauen und geht zu Claras Wohnung, wo sie übernachten soll. Jedoch macht Clara nicht auf und nach langer Zeit des Wartens geht Rachel in ein Hotel. 
Zwei Tage später wird sie angerufen um von einem Vermisstenfall zu berichten. Nichtsahnend geht sie auf die Pressekonferenz und wird sofort mit dem Bild von Clara konfrontiert und sieht sich nicht im Stande die Polizei über ihr Verhältnis zueinander aufzuklären.

Mehr möchte ich mal wieder nicht schreiben, damit ich hier nicht zu viel und nicht zu wenig verrate.

Ich war ab der ersten Seite gefesselt. Die Autorin schreibt die Geschichte aus Rachels Sicht. Rachel schreibt in Briefform an Clara. 

Fazit: ich finde es sehr, sehr empfehlenswert, eine spannende und gut geschriebene Lektüre die man noch schnell unter den Weihnachtsbaum legen kann. ;)

Liebe Grüße und einen schönen Tag. Hoffentlich ist es für Euch alle der letzte Arbeitstag in diesem Jahr, falls Ihr nicht schon Urlaub habt. 

Donnerstag, 19. Dezember 2013

19. Türchen

Hier mein absoluter lieblings Weihnachtsbuchtipp. Für alle, die gerade in der besinnlichen Zeit auch etwas zum Lachen haben wollen.

Toni Lauerer - Weihnachtsgeschichten "Endlich wieder gschafft"

Meine Favoriten aus dem Buch:
In der Christmette S.108
Das falsche Geschenk S.22
Apfent S. 31

Viel Spaß beim Lesen,

lg Anna-Lena

Mittwoch, 18. Dezember 2013

18. Türchen


Eingestellt von Kerstin:

 
Sucht ihr noch ein Last-Minute-Geschenk für jemanden der gerne liest? Dann habe ich vielleicht einen guten Tipp für euch. Vor ein paar Jahren habe ich mal ein "Bücherjournal" von Moleskin geschenkt bekommen.


Das ist sowas wie ein "Büchertagebuch". Für jedes Buch, das ihr gelesen habt, könnt ihr eine Seite ausfüllen. Neben allgemeinen Angaben wie Autor, Titel, Erscheinungsjahr etc. ist außerdem Platz für die eigene Bewertung und Meinung. Ich habe mir angewöhnt, zusätzlich ein kleines Bild von den Buchcovern einzukleben, weil mir das einfach gut gefällt.
Besonders praktisch ist sowas, wenn man eine mehrteilige Serie liest. Dann kann man sich die Fakten aufschreiben und nochmal nachlesen, bevor man Monate später mit dem nächsten Band beginnt.

Hier geht es direkt zu dem Buch (klick)

Dienstag, 17. Dezember 2013

17. Türchen

Aktuell liegen in jedem Bücherladen diese kleinen etwas anderen Weihnachtsbücher aus. 



Da ich das Format toll finde, die nicht sehr weihnachtlichen Titel und die Aufmachung sehr ansprechend finde, habe mir dieses Exemplar gekauft.
In den Büchern stehen Kurzgeschichten, Gedichte und Texte.

Ein kleiner Auszug daraus:

Dezember: der kürzeste Monat des Jahres. Er zerfällt praktisch in drei Abteilungen: Die erste währt gemeinhin zwanzig Tage bei tendenzieller Arbeitsabschwächung durch Nikolaus, Betriebsfeiern, Adventskegeln und dergleichen folklorischer Klimapflege. In der zweiten Abteilung haben wir nach dem stimmungsmäßigen Vorlauf den eigentlichen Festauslöser im handlichen Dreierpack vom 24./25./26. und danach jene Phase, die es eigentlich gar nicht gibt, weshalb sie auch keinen Namen hat. Man nennt sie notdürftig "zwischen den Jahren". (Anonym)

Bildquelle: amazon; Buchauszug von Seite 27.

Montag, 16. Dezember 2013

16. Türchen

Last but not least das Ende der Harald Grill Geschichte:


Schwitzn tuata, friern tuatsn, naß is a und da Hansi wuislt eahm aa dauernd hin…
„A, Scheiß, den nehma jetza und wenn a no so greislich is, i mag aa nimmer, aus, Äpfel amen!“
Dann druckt a r am Hansi d Lampn in d Händ zum Leuchtn. Dann packt a s Hackl und mit a par Schläg drischt a d Spitzn vom Baam oba… zwoa Meter ungefähr. „Irgendwia bring ma s scho hi, daß a was gleichsiehgt“, moant da Hansi, „Der paßt scho, Papa!“
„Logisch, der is doch wunderbar“; übertreibt da Papa und haut mim Hackl no de untersten Äst weg, daß a n besser tragn kann.
Dann Tapsns hoam in da Finstern. Oamal rutscht da Papa no aus und is vo obn bis unten und von unten bis obn nix mehr wia naß. Wenn d Lampn net waar, taatn da Hansi nimmer wegakenna vom Erdbodn.
Dann gengans endlich zur Haustür eine.
Da Papa tragt an Baam; da Bua tragt as Hackl und d Taschnlampn.
D Muata trifft da Schlog, so voller Dreck sans.
D Schuah kennt ma kaum no weg vom Baaz. Und de Anoraks und d Hosn schaung aus, wia wenns beim Schweinern in d Soß gfalln waarn…
„Ihr Saubärn, schauts daß s aussekummts, s Gwand wird draußn auszogn!“, plärrts.
Alle zwoa ziahgns an Kopf ei. Koa Wort bringans außa.
Und dann waatschlns in da Unterhosn und mim Unterhemad in d Küch eine.
„Die Tat ist vollbracht!“, sagt da Papa und stellt an Christbaam auf. ..
Des gibt da Muata an Rest: „Um Gotteswillen, des is doch koa Christbaam ned, des is ja a Besnstiel!“, schreits. Fast fangst as woana o….
Da Papa und da Hansi wollen an Baam no verteidigen.
Aber nix geht- bloß d Mama geht ins Bett und is beleidigt.
Und de zwoa sehngs ja selber - der Baam is nix wia greislich.
Aber des kinnans doch net einfach zuagebn – da waar doch de ganze Miah umasonst gwesen!
A Zeitlang stehngangs da und sagn nix.
Da Hansi ziahgt d Rotzglockn auffe.
Da Papa ziahgt d Unterhosn auffe, weils eahm fast obagrutscht waar…
„Geh, Hansi, kumm, taaman auße“; sagt da Papa aufaramal.
„Morgen fahr ma zum Heimbucher in d Gärtnerei und Kaufan an gscheidn Baam- und wenn a 50 Markln kost- jetzt is s eh scho wurscht!“
Da Hansi is froh – endlich kann a ins Bett geh. So gern is a scho lang nimmer ins Bett ganga….
Auf de Weis habns also des Joahr glei zwoa Baama kriagt: oan im Goartn draußt für d Vögl, und oan in da Wohnung drin für d Mama.
Und oa Baam is schöner wia da andere!



Ich hoffe sie hat euch gefallen, ich finde sie toll und sie ist eine meiner lieblings Weihnachtsgeschichten!
Jedes Jahr muss ich aufs Neue lachen und jedes Jahr wenn ich selbst mit meinem Papa einen Weihnachtsbaum besorge, muss ich an diese Geschichte denken.

Der einzige Unterschied den es bei uns gibt ist, dass wir den Baum kaufen und nicht ihn versuchen zu stehlen, wobei dass bestimmt auch mal eine Option wäre bei den steigenden Preisen für Nordmanntanne & Co... ;)

Sonntag, 15. Dezember 2013

15. Türchen

Eingestellt von Kerstin:

Ich habe eine tolle Idee gefunden, die ich gerne mit euch teilen möchte. Wie wärs mal mit einer Schneemannpizza? Ich kann mir vostellen, dass sich damit auch Kinder gut begeistern lassen.
Snowman Pizza 
Das Rezept findet ihr bei Delia (klick)

Ich wünsche euch einen schönen 3. Adventssonntag!

Samstag, 14. Dezember 2013

14. Türchen

Eingestellt von Yvonne

Leute, in 10 Tagen ist Weihnachten. Der Wahnsinn wie schnell die Zeit verfliegt! Habt ihr schon alle Geschenke und könnt die letzten Tage in Ruhe genießen oder macht sich langsam aber sicher Hektik breit?

Meine Geschenke habe ich schon alle besorgt, nun gilt es nur noch die letzten selbstgemachten Geschenke zu basteln oder zu verzieren.

Auch in diesem Jahr verschenke ich wieder ein paar Gläser selbstgemachtes Glühweingelee. Letztes Jahr habe ich das Rezept bei Chefkoch.de entdeckt, nachgemacht, verschenkt und es kam überall gut an. 

Aus diesem Grund möchte ich das Rezept mit euch teilen, denn es gelingt leicht, macht kaum Arbeit und ist ein tolles Zusatzgoodie zum Geschenk. ;)


Für ungefähr 4-5 große Marmeladengläser werden benötigt:
550ml trockener Rotwein
150ml frisch gepresster Orangensaft
2 Glüweinbeutel
ein großzügiger Schuss Rum
1 Beutel Gelfix (findet ihr bei den Gelierzuckern)
800g braunen Zucker

Den Wein in einem großen Topf erhitzen. Die Glühfix-Beutel hineinhängen und 10 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen und den Glühwein etwas abkühlen lassen. Orangensaft und Rum dazufügen. Das Gelfix-Pulver mit 2 EL des braunen Zuckers vermischen und zum Glühwein geben. Unter Rühren aufkochen lassen und dann den restlichen Zucker dazugeben. Unter Rühren ca. 3 Minuten kochen lassen (Achtung: Gelee kann leicht überkochen!). Den Topf vom Herd nehmen, eine Gelierprobe machen und das Gelee in vorbereitete Gläser abfüllen. Diese für ca. 5 Minuten umdrehen und dann kühl lagern. Hält sich mindestens ein Jahr.

Alternativ kann natürlich gleich fertiger Glühwein verwendet werden oder ihr gebt dem Rotwein selber Gewürze hinzu anstelle der Glühweinbeutel.

Dem Verzieren der Gläser sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe letztes Jahr auf dem Deckel Servietten mit Weihnachtsmotiven angebracht. Die Etiketten habe ich Dank meiner Bastelutensilien selber gemacht und verziert.

Ich wünsche euch ein wunderschönes 3. Adventswochenende.

Freitag, 13. Dezember 2013

13. Türchen

Heute die Fortsetzung zu O, Tannenbaum- ... o, Tannenbaum...:

...
D Mama is ganz entsetzt. Sie woaß scheinbar net, ob da Papa bloß an Flax macht oder ob a echt wieder oane vo seine gspinnertn Ideen im Kopf hat. Aber da Papa is gar ned so bläd, wia se des zerscht oghört hot: „An Gipfl, Maare, an Gipfl, was moanst denn du, de Gipfln vo solcherne umgstürztn Baam, des waarn de schönsten Christbaam, des sag da i!“
Da Hansi is glei bei der Sach: „Mensch ja, da geh i aa mit!“  Am Papa is des wurscht „Vo mir aus“, sagt a grad. Und d Mama sagt nix mehr, weil des siehgts aa ei, daß des erlaubt sei muaß, wenn ma grad an Gipfl von am Baam nimmt, der wo eh scho obbrocha is.
Am nächsten Tag geht da Hansi mim Papa los…
Aber erscht spät an Nachmittag. Do wird’s scho a bißerl dunkel – ganz trauns der Sach doch non et.
„I woaß ja net genau, ob ma des überhaupt derf. Hernach sieht uns oana…. Und des mua´ja dennerst net glei sei, oder?“, moant da Papa.
Dann ziahgt a sein dickn Anorak o. Net eppa, weil a Angst hat vor da Kältn – naa- aber wo soll a denn s Hackl verstecka!? An Stiel hat er unter da rechten Achsel eizwickt, und d Klinga, de halt a mit da rechtn Haund vo außn durch d Taschn… Vom Hackl siehgt koa Mensch nix. Bloß as Gangwerk vom Papa is komisch.
Wia wenns eahm im Kreuz fehln taat, oder wia wenn a unbedingt aufs Klo miaßat…

Auf da Teerstraß sans no recht zuversichtlich, alle zwoa.
Da redns mitanander, wia da Christbaam ausschaung soll, wia hoch, wia broad, und wia grad…
Im Wald drinn werdns schee langsam staader und staader.
Ab un zua machan sese gegenseitig a bißerl an Muat. Da Papa sagt: „Nur zua, Hansi, etz werdn ma glei oan haben, schau hi, da vorn, da liegt scho so a umgestürzter Baam!“
Da Hansi sagt: „Baam gibt’s grad gnua, i glaub, den Christbaam hamma scho so guat wie in da Taschn!“
Im Wald drin liegt no überall da Schnee. An manche Stelln geht a r am Hansi bis zu de Knia.
A jeder Tatscher, den wo s machan, der is wia wenns`s in a Dreeglacka einisteign taatn.
A jede Tritt is a Loch im Schnee.
In am jedn Loch laafft sofort as Wasser zamm, wenn ma r an Fuaß wieder außaziahgt. A jeder Trittling is sofort a kloana See. Und de Schuah vom Papa, und de Schuah vom Hansi, de san durch und durch naß: so naß wiara Schifferl, wo außn net mit Teer gstricha is, a Schifferl, wo s Wasser hint und vorn, obn und unt durchs morsche Holz einedruckt…
De zwoa schwimman scho glei in eahnane Schuah drin.

„Taucherflossen bräuchert ma“, flaxt da Hansi.
Der Papa ist nimmer aufglegt zum Scherzn. „Red koan Schmarrn“, sagt a.
Jetzt sehngs scho fast nix mehr. Stockfinster wird’s. Da wenn da Papa koa Taschnlampn dabei hatt! Bloß guat, daß ar an Hansi net oleicht, daß a allerweil grad in Wald eineleicht…
Da Bodn unterm Schnee is nämlich net gfrorn. Jeder Schritt ziahgt mit de Schuah d Lettn außa. Je schneller daß gengan, desto höher hauts an Dreeg hint auße.
Und geh taans allerweil schneller, weils scho Angst ham, daß koan gscheidn Baam mehr finden in da Finstern. Und weil der Hansi hinterm Papa geht, hat a an Baaz scho bis im Gsicht drin.
Da Papa is halt koa Bulldog, weil a Bulldog wenn a waar, dann hätt a an Kotflügel, der taat wenigstens a bißerl an Dreck auffanga…
Quer druchn Wald haatschns. Patschnaß sans. Auf und auf voller Dreck sans.
Und wia s an umgstürztn Baam sehng im Liacht vo da Taschnlampn, dann fangangs as Renna o …. Plaatsch…. Pfaaatsch…. Plaaatsch, pflaatsch, plaaatsch, pflaatsch…
Am Papa is scho aa koa Baam recht!!!
Er ist da Fachmann; allerweil wieder findet a was zum Aussetzn. „Schau doch hi, der hat a krumme Spitzn, und der, der is z kurz und der is z lang, und der is z broad, und der is z dürr, dem fehln obn alle Astln, der ist oagseitert, der liegt z tiaf im Dreck drin…“
„Also naa, Papa, etz glangts schee langsam, i mag nimmer“, sagt da Hansi. Allerweil wieder sagt a s…
Und da Papa stellt schee staad allerweil wenger Ansprüch. Allerweil wenger hat er zum Aussetzn an de Baam. Und auf aramal kriagt a sei Wuat. Aufaramal is eahm alles wurscht.



.... beim nächsten Mal wenn ich an der Reihe bin, gibt's den Schluss der Geschichte für euch. ;)

Donnerstag, 12. Dezember 2013

12. Türchen

Eingestellt von Kerstin:

Clement Clarke Moore (1779 - 1863) schrieb das wunderschöne Gedicht "Twas the night before Christmas" und hat damit unser aller Bild vom Nikolaus neu definiert. Erst seit Bestehen dieses Gedichts wird der Weihnachtsmann mit einem Schlitten und Rentieren in Verbindung gebracht.


Twas the Night before Christmas Poem

Twas the night before Christmas, when all through the house
Not a creature was stirring, not even a mouse.
The stockings were hung by the chimney with care,
In hopes that St Nicholas soon would be there.

The children were nestled all snug in their beds,
While visions of sugar-plums danced in their heads.
And mamma in her ‘kerchief, and I in my cap,
Had just settled our brains for a long winter’s nap.

When out on the lawn there arose such a clatter,
I sprang from the bed to see what was the matter.
Away to the window I flew like a flash,
Tore open the shutters and threw up the sash.

The moon on the breast of the new-fallen snow
Gave the lustre of mid-day to objects below.
When, what to my wondering eyes should appear,
But a miniature sleigh, and eight tinny reindeer.

With a little old driver, so lively and quick,
I knew in a moment it must be St Nick.
More rapid than eagles his coursers they came,
And he whistled, and shouted, and called them by name!

"Now Dasher! now, Dancer! now, Prancer and Vixen!
On, Comet! On, Cupid! on, on Donner and Blitzen!
To the top of the porch! to the top of the wall!
Now dash away! Dash away! Dash away all!"

As dry leaves that before the wild hurricane fly,
When they meet with an obstacle, mount to the sky.
So up to the house-top the coursers they flew,
With the sleigh full of Toys, and St Nicholas too.

And then, in a twinkling, I heard on the roof
The prancing and pawing of each little hoof.
As I drew in my head, and was turning around,
Down the chimney St Nicholas came with a bound.

He was dressed all in fur, from his head to his foot,
And his clothes were all tarnished with ashes and soot.
A bundle of Toys he had flung on his back,
And he looked like a peddler, just opening his pack.

His eyes-how they twinkled! his dimples how merry!
His cheeks were like roses, his nose like a cherry!
His droll little mouth was drawn up like a bow,
And the beard of his chin was as white as the snow.

The stump of a pipe he held tight in his teeth,
And the smoke it encircled his head like a wreath.
He had a broad face and a little round belly,
That shook when he laughed, like a bowlful of jelly!

He was chubby and plump, a right jolly old elf,
And I laughed when I saw him, in spite of myself!
A wink of his eye and a twist of his head,
Soon gave me to know I had nothing to dread.

He spoke not a word, but went straight to his work,
And filled all the stockings, then turned with a jerk.
And laying his finger aside of his nose,
And giving a nod, up the chimney he rose!

He sprang to his sleigh, to his team gave a whistle,
And away they all flew like the down of a thistle.
But I heard him exclaim, ‘ere he drove out of sight,
"Happy Christmas to all, and to all a good-night!"

Mittwoch, 11. Dezember 2013

11. Türchen

Eingestellt von Yvonne


Eines der schönsten Dinge in der Vorweihnachtszeit sind Weihnachtsmärkte.

Ich liebe es über unseren Weihnachtsmarkt zu schlendern und ein Glas Eierpunsch oder Glühwein zu trinken. Da gehe ich am liebsten auf unseren Fürther Weihnachtsmarkt. So richtig schön gemütlich und klein, wenig Gedränge. Wenn es dann noch zu schneien beginnt ist der Besuch perfekt.

Wie sehen die Weihnachtsmärkte bei euch aus? Geht ihr auch gerne mit Freunden und Familien dort hin und "saugt" ihr die Atmosphäre auf um euch in Weihnachtsstimmung zu versetzen?

Unter Allen, die uns während des Adventskalenders Kommentare hinterlassen, verlosen wir ein Buch. Also fleissig mitmachen, denn es lohnt sich. ;)

Liebe Grüße, Yvonne

Dienstag, 10. Dezember 2013

10. Türchen

Heute habe ich für euch den ersten Teil einer so wie ich finde lustigen bayrischen Weihnachtsgeschichte von Harald Grill... Die Fortsetzung folgt, in Kürze ;)


O, Tannenbaum – o, Tannenbaum…
Wie der Gruaba-Bauer an einem Weihnachtsfest gleich zwei Christbäume hat
Von Harald Grill
Jetzt tauts scho wieder“, denk se da Hansi, wia r a vo da Schulbushaltestell an Weg auffe zum Gruaba-Hof geht.
„Mist!“
Voller Wuat haut a mit da Faust de nassen Schneehäuberl von am jeden Zaunpfosten oba. Des spritzt vielleicht, wann da scshwaare Schnee aufn Bodn pflatscht…
„Und auf am solchern Schnee sollst na Schlitten fahren! Mist elendiger! In drei Tag is Weihnachten. Und a Weihnachten ohne Schnee, des ist des gleiche wia  r a Kuahstall ohne Kiah… Grad jetzt, wo de Weihnachtsferien ogengan…“, so grantelt der Hansi dahi, bis a dahoam is.
Im Haus drin schmeißt a zerscht amal glei an Schulranzen ins erstbeste Eck und Ziahgt seine Schuah aus, weils voller Baaz san.
Da Papa und d Mama hockan scho beim Essen.
A Nudelsuppn gibts …
„o mei, omei, scho wieder a Nudelsuppn“, denkt se da Hansi.
Aber er sagt nix. Taat eh nix helfa. Und gegan Hunger taugt sogar a Nudelsuppn…
Da Papa is scheinbar aa net so bsonders  guat aufglegt.
„…jeds Joahr teuerna, da mach i nimmer mit…“, hat da Hansi beim Einergeh verstanden.  D Mama fragt n heut gar net, wia s eahm in da Schul ganga is. Bloß mim Papa redts:
„Naa, do mach i net mit! A Weihnachtn ohne Christbaam, des is für mi koa Weihnachtn!“
„Glaubst, das i so an Hauffa Geld für so an lumpertn Baam zahl. De wissen doch scho nimmer, was s no verlanga solln“, gibt ihr da Papa zur Antwort. Aber d Mama gibt aa net nach: „ Weihnachtn is Weihnachtn! Wird ja doch eh alles teurer – warum soll ma denn ausgerechnet beim Christbaum zum Sparen ofanga, ha!?“
„Christbaam brächert ma scho oan“, rutscht am Hansi außa, und a poar Nudeln rutschn nach auf d Tischdeckn hi.  „Paß halt besser auf, Menschenskinder!“, schimpft d Mama glei.
Typisch. Allerweil wenn ses neet einig san, dann geht’s an eahm aus. Aber er sagt heut nix. Irgendwie is a ganz ohne Kraft, ganz lätschert; hat eh alles koan Sinn, koa Schnee, koa schlittenfahren.

Staad löffelns weiter.
 
D Mama sagt nix mehr.
Da Hansi sagt nix mehr.
Da Papa sagt nix mehr.

Aber am Papa is net recht guat. Irgendwie hat a se net durchsetzten kinna mit seiner Idee. Koa Christbaam. Naja, des hat a bestimmt blos so gsagt, weil a eahm gstunga hat.Weil a Christbaam einfach net so vül wert  is, der steht doch eh grad 14 Tag. Da Hansi kann se do scho a bißl in sein Papa eineversetzten.
Aufaramal hat a r an Einfall: „Papa, Mama!“ und d Nudeln falln eahm vom Löffel wieder auf d Tischdeckn!
„Hansi!“ schreit  d Mama.
„i hab a Idee“, mia holn uns einfaxh ausm Wald an Christbaam!“
Aber des paßt da Mama überhaupt net: „Schmarrn! Gstohln wird net; mia hamma no nia was stehln miaßn!“
An des hat da Hansi non et denkt ghabt, daß der Wald ja irgendwem ghört, und daß ma da net einfach an Baam mitnehma derf…
Aber da Papa hilft eahm: „So bläd waar des gar net! Da hats do jetz an Hauffa Baam umghaut bei dem schwaarn, nassn Schnee, trümmer Baam,  i habs gestern erscht gsehng, wiari vo Regschburg hoamgfahrn bin!“
„Willst leicht an zeha Meter hochn Baam ins Zimmer einalegn, ha?“
 
...

Montag, 9. Dezember 2013

9. Türchen

Eingestellt von Kerstin:

Mein persönlicher Traum vom perfekten Weihnachtsbaum. Gut, das Steve Jobs Buch ganz oben und die Fachbücher würde ich austauschen. Dafür wären ganz viele Fantasy Romane dabei ;-)
I want a Christmas tree like this..with all of my favorites..Love! 
Fotoquelle: www.pinterest.com

Sonntag, 8. Dezember 2013

8. Türchen

Wir wünschen euch einen schönen zweiten Advent.




Samstag, 7. Dezember 2013

7. Türchen


 Ein weiteres Gedicht von meinem lieben Herrn Papa, eins meiner Lieblinge um ehrlich zu sein =0)
Mit meine Kinder Aug`n
 
Es war für mi oft wei em Tram,
wei en gseng hob an Weihnachtsbam.
 
S`Christkindl is kema und hot uns beschenkt,
das des de Eltern warn an des hama gor net denkt.
 
Wei ma kloar wan hama`s Weihnachtsfest mit andere Aug`n gseng,
heit mocht ma des alles nur no da Ordnung zweng.
 
Wei ma kloar wan hama richtig herzhaft glacht,
heit schmunzelt ma nur no sehr bedacht.
 
Wei ma kloar wan wa Weihnachten des schönste af da Welt,
obwohl d`Eltern für Gschenka kot hamat fast koar Geld.
 
O mei i michat gern no amol an des allas a so Glaub`n,
wei i des Weihnachtsfest dalebt hob mit meine Kindaaug`n.
 
 
 
 
                                                                                                                                                             RW Dez 92

Freitag, 6. Dezember 2013

6. Türchen

Eingestellt von Kerstin:

Zum Nikolaustag gibt es von uns das weltbeste Lebkuchenrezept. Sehr einfach und schnell gemacht. Die Lebkuchen sind sofort weich und müssen nicht erst wochenlang in einer Dose darauf warten, verzehrt zu werden. Das Rezept habe ich vor zwei oder drei Jahren von meiner Schwägerin bekommen und seitdem jeden Advent gebacken.



Hier ist das Rezept:

5 Eier
500 g Zucker 
500 g gem. Haselnüsse
100 g Citronat
100 g Orangat
1 TL Nelken
2 TL Zimt
5 g Cardamon

Eier und Zucker schaumig rühren. Die gemahlenen Nüsse nach und nach unterrühren. Gewürze hinzufügen und nochmal kräftig verrühren. Dann Citronat und Orangat mit einem Kochlöffel unterheben.

Nun mit einem Esslöffel den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen (keine Oblatten notwendig!)
Lasst beim ersten Blech ausreichend Abstand zwichen den Lebkuchen.

Backzeit: ca. 15 Minuten bei 180° Grad Umluft

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

Donnerstag, 5. Dezember 2013

5. Türchen

Letztes Jahr hat Kerstin ein tolles Geschenk entdeckt.

Angetan von der Idee haben Kerstin und ich uns das Buch 


ebenfalls gekauft.
Ich bin immer noch sehr angetan und begeistert davon. Jeden Tag wird eine Frage gestellt. Z.B. was besonders schön an diesem Tag war, was man sich vorgenommen hat, was gerade das aktuelle Lieblingslied ist etc.

Erst letzte Woche habe ich darin geblättert, was ich im Januar des letzten Jahres alles aufgeschrieben habe. Sehr interessant und eine schöne Alternative zu einem Tagebuch.

Vielleicht braucht ihr ja auch noch eine Kleinigkeit zu Weihnachten.

Liebe Grüße und einen schönen Abend, Yvonne