Mittwoch, 24. Dezember 2014

24. Türchen - Fröhliche Weihnachten!!!

Da b`sondane Doch
 
I schau ausse für`s Fensta und denk a grot noch,
wos is des heit für a b`sondana Doch.
 
D`Mutta putzt`s Haus vo unt`n bis ob`n,
an Vater beim Bam schmücka kon ma goar nimma hom.
Er raucht scho de zwoate Schachtl Zigaretten,
und drauß`n af da Straß`n brennand hunderte vo Lichterkett`n.
Und I schau ausse für`s Fensta und denk a grot noch,
wos is des heit für a b`sondana Doch.
 
D´Leit en de Gschäfta kafan schnell no wos ei,
es sollt scho no wos b`sonders sches sei.
Quer über Straß`n en Supermmarkt no nei,
a groaße Gans derfat`s a no scho sei.
Vom Becka a Tort`n mau ma a no mitnehma,
damit ma en de Feierdach a guart über d`Rundn kemma.
Und I schau ausse für`s Fensta und denk a grot noch,
wos is des heit für a b`sondana Doch.
 
Auf d`Nacht daot ma dann Brotwürstl mocha,
an Glühwein mau ma a no kocha.
Gschenka vodal`n und en de Christmett`n renna,
Heile Obn`d is, lau da an Stress net okenna.
D`Leit hetz`n und wergl`n und denken net noch,
grot des wa doch heit da b`sondane Doch.

 

                                                                                                                                                             WR Nov 92

Dienstag, 23. Dezember 2014

23. Türchen

Eingestellt von Anna-Lena

Geschichten die in jedem Alter schön sind. Egal ob zum Vorlesen oder selber lesen.



http://www.amazon.de/Weihnachten-mit-Astrid-Lindgren-Geschichten/dp/3789141844/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1419162842&sr=8-1&keywords=weihnachtsgeschichten
 
 
 
Liebe Grüße und einen schönen "Weihnachtsvorabend" ;) Anna-Lena
 

 
 
 
 
 
 


Montag, 22. Dezember 2014

22. Türchen

Eingestellt von Anna-Lena


Häkelanleitung Weihnachtssterne


1. Version Garnstärke Nr.10
Häkelnadel 1,50
Perlen 12 Stk. 2,0mm







Achtung Anfänger: Vor dem Häkeln Perlen auffädeln! 1. Reihe: 6 Lfm und mit Km zum Ring schließen. In den Ring 2 Stb. 3 Lfm, 2 Stb. 3 Lfm.....insgesamt 6 x2. Reihe: Mit Km vor bis Lfm-Bogen, in den Bogen 2 Stb. 3 Lfm 2 Stb., P e r l e einhäkeln und in den nächsten Bogen wieder 2 Stb., 3 Lfm, 2 Stb.Enden mit Km auf das 1. Stb.3. Reihe: in den Bogen 5 Lfm, mit Km zurück in den Bogen, 7 Lfm, mit Km zurück in den Bogen, 5 Lfm, P e r l e einhäkeln und wieder 5 Lm, mit Km zurück in den Bogen, 7 Lfm, mit Km zurück in den Bogen, 5 Lfm, mit Km zurück in den Bogen mit Km vor bis zum nächsten Lfm- Bogen und wiederholen. 2. Variante:
Die 1. Reihe mit einem Goldfaden häkeln,
2. Reihe ohne Perlen
3. Reihe wieder wie oben beschrieben mit Perlen (Also nur 6 Perlen statt 12 auffädeln



Quelle: handarbeitsfrau.de




Liebe Grüße Anna-Lena

Sonntag, 21. Dezember 2014

21. Türchen

Eingestellt von Anna-Lena




Zeilenmillionäre wünschen
 
 
 
 
 

Samstag, 20. Dezember 2014

20. Türchen

Eigestellt von Anna-Lena




Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern Teil 3

Von Hans Christian Andersen




"Großmutter!" rief die Kleine, "oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelholz ausgeht, fort, wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große, prachtvolle Weihnachtsbaum!" - Und sie strich in Eile den ganzen Rest Schwefelhölzer an, die im Bund waren, sie wollte die Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit einem solchen Glanz, daß es heller war als am lichten Tag. Großmutter war früher niemals so schön gewesen, so groß; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch! Und da war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst - sie waren bei Gott!


Aber in der Ecke beim Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging auf über der kleinen Leiche, die mit Schwefelhölzern dasaß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. Sie hat sich wärmen wollen, sagte man; niemand wußte, was sie Schönes gesehen, in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war!




Quelle: Märchen von Hans Christian Andersen, Berlin 1910

Freitag, 19. Dezember 2014

19. Türchen

Eingestellt von Anna-Lena






Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern Teil 2

Von Hans Christian Andersen












Ein neues wurde angesteckt, es brannte, es leuchtete, und wie der Schein auf die Mauer fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Schleier; sie sah ganz bis in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem schimmernden weißen Tuch gedeckt stand mit seinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllt war; und was noch prächtiger war, die Gans sprang von der Schüssel, wackelte über den Boden mit Gabel und Messer im Rücken, ganz hin zu dem armen Mädchen kam sie; da erlosch das Schwefelholz, und es war nur die dicke, kalte Mauer zu sehen.





Sie zündete ein neues an. Da saß sie unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum, der war noch größer und noch mehr geputzt als der, den sie am letzten Weihnachtsabend durch die Glastüre bei dem reichen Kaufmann gesehen hatte. Tausend Lichte brannten an den grünen Zweigen, und bunte Bilder wie die, die die Ladenfenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände hoch, - da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, sie sah, es waren nur die klaren Sterne, einer von ihnen fiel und bildete einen langen Feuerstreifen am Himmel.





"Nun stirbt da jemand!" sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die die Einzige war, die gut zu ihr gewesen, aber jetzt tot war, hatte gesagt: Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele empor zu Gott!
Sie strich wieder ein Schwefelholz an die Mauer, es leuchtete im Umkreis, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so hell, so leuchtend, so mild und gesegnet.

















Fortsetzung folgt...

Donnerstag, 18. Dezember 2014

18. Türchen

Eingestellt von Anna-Lena


Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern Teil 1

Von Hans Christian Andersen




Es war ganz grausam kalt; es schneite und es begann dunkler Abend zu werden; es war auch der letzte Abend im Jahre, Silvesterabend. In dieser Kälte und in diesem Dunkel ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen. Ja, sie hatte ja freilich Pantoffeln angehabt, als sie von zu Hause wegging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt benützt, so groß waren sie, und die verlor die Kleine, als sie über die Straße eilte, weil zwei Wagen so schrecklich schnell vorbeifuhren. Der eine Pantoffel war nicht zu finden, und mit dem andern lief ein Junge davon; er sagte, dass er ihn als Wiege benützen könne, wenn er selbst Kinder bekomme.



Da ging nun das kleine Mädchen auf den kleinen, nackten Füßen, die rot und blau vor Kälte waren; in einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer, und mit einem Bund in der Hand ging sie dahin. Keiner hatte ihr während des ganzen Tages etwas abgekauft, keiner ihr einen kleinen Schilling gegeben; hungrig und verfroren ging sie dahin und sah so verschüchtert aus, das arme kleine Wurm! Die Schneeflocken fielen in ihre langen, blonden Haare, die sich so schön um den Nacken lockten; - aber an die Pracht dachte sie freilich nicht. Aus allen Fenstern leuchteten Lichte, und dann roch es da in der Straße so herrlich nach Gänsebraten; es war ja Neujahrsabend, - ja, daran dachte sie.




Hinten in einer Ecke zwischen zwei Häusern, das eine sprang ein wenig mehr in die Straße vor als das andere, da setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Beine hatte sie hinaufgezogen unter sich, aber sie fror noch mehr und heimgehen durfte sie nicht, sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, keinen einzigen Schilling bekommen, ihr Vater würde sie schlagen. Und kalt war es auch daheim, sie hatten nur grade das Dach über sich, und da pfiff der Wind herein, obschon Stroh und Lumpen in die größten Spalten gestopft waren. Ihre kleinen Hände waren beinahe ganz tot vor Kälte. Ach, ein kleines Schwefelholz konnte gut tun! Hätte sie nur gewagt, eines aus dem Bund zu ziehen, es an der Wand anzustreichen und die Finger daran zu wärmen! Sie zog eines heraus. "Ritsch!" wie das sprühte, wie es brannte! Es war eine warme klare Flamme wie eine kleine Kerze, als sie die Hand darum hielt; es war ein wunderbares Licht! Dem kleinen Mädchen schien es, als säße sie vor einem großen Eisenofen mit blanken Messingkugeln und Messingtrommel; das Feuer brannte so herrlich, wärmte so gut; nein, was war das! - Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen, - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand, sie saß mit einem kleinen Stumpf eines abgebrannten Schwefelholzes in der Hand.

Fortsetzung folg.....